Samstag, 5. März 2016

[movie] Honig im Kopf

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Details

Darsteller: Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Jeanette Hain, Jan Josef Liefers, Katharina Thalbach, Til Schweiger
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: Warner Home Video
Erscheinungstermin: 27. August 2015
Spieldauer: 133 Minuten
Preis: 6,99 EUR

Meine Wertung: ✶✶✶✶✶




Inhalt 

„Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda und ihrem Großvater Amandus. Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine erlebnisreiche und unvergessliche Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen.

Quelle: amazon

Bewertung

Heute ist es wieder so weit und ich möchte euch gerne über einen Film berichten. Denn dieser Film hat mich nachdenken lassen, Mein Freund und ich wollten "Honig im Kopf" eigentlich im Kino schauen. Heute bin ich froh, dass wir es nicht getan haben. Nicht das der Film schlecht ist, nein, das ist er nicht, aber ich hätte jede Menge Taschentücher gebraucht und vor anderen Tränen vergießen ist nicht Meins.

Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Film in Worte fassen soll, er macht wahnsinnig nachdenklich, denn wie oft hört man z.B. das die Großeltern oder gar die Eltern an Alzheimer erkrankt sind. Viele kennen das mit Sicherheit und es ist eine Krankheit mit der man nicht so einfach umgehen kann. Denn mal ehrlich, wie soll man damit umgehen, wenn ein geliebter Mensch gar nicht mehr weiß, wer du bist? Eigentlich darf man sich das nicht zu Herzen nehmen, aber man tut es trotzdem, denn es tut weh, wenn der Mensch einen nicht mehr erkennt und fragt: wer sind sie?

Der Film ist wahnsinnig toll gemacht, wobei man bei dieser Krankheit eigentlich nicht von toll reden sollte. Til Schweiger hat hier ein Thema angesprochen, was noch nie so aktuell war. Früher wurde Alzheimer einfach als Vergesslichkeit abgestempelt und die Menschen sind gestorben, aufgrund des hohen Alters. Doch heute wissen wir es besser, denn es ist nicht einfach eine Vergesslichkeit, nein es ist eine Krankheit, die jeden von uns treffen kann.

Wie soll man damit umgehen, wenn man plötzlich einen Menschen in der Familie hat, der daran erkrankt? Pflegt man den Menschen selber? Kann man sich das finanziell leisten? Es hört sich vielleicht gefühlskalt an, aber das sind Gedanken die man sich machen muss, denn einen Menschen der an Alzheimer erkrankt ist, den pflegt man nicht mal zwischendurch. Nein, das ist ein Vollzeitjob. Dieser Mensch muss rund um die Uhr betreut werden.

Emma Schweiger spielt in diesem Film, meiner Meinung nach, eine wahnsinnig große Rolle und die spielt sie sehr überzeugend. Sie will das ihr Opa glücklich ist und sie gibt alles, das auch umzusetzen, auch wenn sie sehr oft ihre Gefühle runter schlucken muss, denn auch ihr tut es weh, wenn ihr Opa Momente hat, in denen er seine Enkelin nicht erkennt.

Der Film regt wahnsinnig zum Nachdenken an und man vergleicht es mit der eigenen Familie, in der so ein Fall vielleicht auch vor kommt oder man sieht Ähnlichkeiten. Ich sehe leider Ähnlichkeiten und es mach einen wirklich traurig.

Til Schweiger hat hier einen Film produziert der wahnsinnig authentisch ist, auch Humor enthält, dass man, obwohl das Thema so ernst ist, auch mal schmunzeln muss. Diesen Film sollte man wirklich gesehen haben, denn die Realität ist nicht weit weg.

Dieter Hallervorden hat in diesen Film, meiner Meinung nach, die Rolle seines Lebens gespielt. Ihm hat man den an Alzheimer erkrankten Opa zu 100% abgenommen.

Fazit

Ein Film, dass ein Thema behandelt, über das man wirklich nachdenken sollte. Er stimmt traurig, aber man hat auch ein lächelndes Auge, wie ein Enkelkind über sich hinaus wächst, um ihren Opi glücklich zu machen. 5 Sterne und ein Plus gibt für diesen Film. Nicht für die Krankheit, sondern für die Umsetzung, denn ich bin der festen Meinung, dass Til Schweiger es auf den Punkt gebracht hat. Diesen Film sollte man wirklich gesehen haben.

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